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Die Spielregeln

Ziel des Spiels

Jeder der vier Spieler versucht durch Ziehen und Abwerfen von Steinen ein komplettes wenn möglich wertvolles Spielbild in seiner Hand zu formen. Wer als erster alle seine Steine zu fünf einzelnen Figuren, wie z. B. drei gleichen Steinen oder einer Sequenz aus aufeinanderfolgenden Steinen gruppiert hat, kann Mah Jong" rufen und gewinnt die Spielrunde.

Jahr, Runde und Spiel

Eine komplette Mahjongpartie wird Jahr genannt. Üblicherweise spielt man immer ein ganzes Jahr. Ein Jahr besteht aus vier Runden, jede davon aus mehreren Spielen, deren Zahl variiert. Eine Runde ist beendet, wenn sich der Wind viermal gedreht hat.

Das Verteilen der Steine

Jedes Spiel beginnt mit dem Verteilen der Steine. Der Ostwind wirft mit zwei Würfeln und zählt, an seinem rechten Mauerende beginnend, das durch die Würfelsumme bezeichnete Steinpaar ab. Dieses nimmt er heraus und legt es verdeckt auf das rechte Mauerende, den unteren auf das zweite Steinpaar, den oberen auf das vierte Steinpaar rechts des Durchbruchs. Vom linken Ende nimmt er nun verdeckt ein Steinpaar nach dem anderen und verteilt sie bei sich beginnend gegen den Uhrzeigersinn unter den Spieler, bis jeder 12 Steine hat. Zuletzt gibt er sich ein Steinpaar und den anderen Spieler je einen einzelnen Stein. Der Hauptwind hat somit 14 Steine, alle anderen 13. Die Höflichkeit gebietet es zu warten, bis die Steinverteilung beendet ist, ehe man seine Steine betrachtet. Eine kurze Pause sollte jedem Gelegenheit geben, seine Steine zu ordnen und seine Strategie zu bestimmen.

Der Spielablauf

Es wird beim Ostwind beginnend gegen den Uhrzeigersinn gespielt. Dieser wirft einen seiner Stein ab, indem er ihn offen in die Mitte des Mauerhofs legt. Damit hat er, wie auch die anderen Spieler, 13 Steine in der Hand. Danach beginnt der reguläre Spielablauf: Der Spieler zur Rechten des letzten zieht zunächst einen Stein vom linken Ende der Mauer, fügt ihn seinem Spiel hinzu und legt dann wieder einen Stein ab.
Dies ist der reguläre Spielablauf. Bevor wir uns den Ausnahmen zuwenden, gilt es, die drei Figuren Chi, Pong und Kan zu erklären. Ein Spielbild kann sich beliebig aus Pongs, Chis und Kans zusammensetzen es muß also keinesfalls jede Figur gebildet werden.

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© elisabeth bauer & harold fellermann juni 2ooo