Kochbuch

Gesammelte Rezepte aus aller Welt

Rotes Thai-Curry

Jedes Thai-Restaurant hat ein rotes Curry auf der Karte – diese Eigenkreation ist einem nachempfunden, das wir in Den Haag gegessen haben.

  • 500 g Hühnchenbrustfilet (alternativ Garnelen)
  • 3-4 Schalotten
  • 1 EL Panang Curry-Paste
  • 500 ml Kokosmilch
  • 2 Stengel Zitronengras, platt gedrückt
  • 2-3 cm Galgant, in grobe Stücke geschnitten
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 TL Palmzucker (alternativ brauner Zucker)
  • 2-3 Zweige süßes Thai-Basilikum, fein gehackt
  • ein Spritzer Limettensaft

Die Schalotten fein würfeln und zusammen mit der Curry-Paste in Olivenöl anbraten, ein bißchen später das in feine Streifen geschnittene Hühnchenfleisch zugeben und mitbraten. Mit Kokosmilch aufgießen. Die Zitronengrasstengel mit dem Griff eines großen Küchenmessers flach klopfen, den Galgant in grobe Stücke schneiden (so dass man sie später beim Essen leicht rausfischen kann, der Galgant gibt nur Aroma)

Zitronengras und Galgant zugeben und 15 Minuten köcheln lassen. Kurz vor dem Servieren einen Spritzer Limettensaft, einen Eßlöffel Fischsauce, einen Teelöffel Palmzucker und das gehackte Thai-Basilikum zugeben.

Dazu passt am besten Jasmin-Duftreis.

Huhn mit Kaffirlimettenblättern

Vorsicht, dieses Gericht ist scharf – so scharf, dass wir ernsthaft davon abraten, während des Kochens die Küche zu betreten. Deshalb auch an der Reismenge für die Beilage nicht sparen.

  • 4 Macadamia- oder Kemirinusskerne
  • 1 TL Koriandersamen
  • 2 cm Ingwer
  • 4-5 kleine rötliche Schalotten, geschält und gehackt
  • 2-3 rote Thai-Chilis, oder 1 größere rote Chilischote, gehackt
  • 500 g Hähnchenbrustfilet (oder ausgelöstes Fleisch vom Hähnchenschenkel), in kleine Stückchen geschnitten
  • 4-6 Kaffir-Limettenblätter
  • 2 EL Kecap Manis
  • einen Schuß Fischsauce
  • ein Spritzer Limettensaft

Zunächst macht man die Gewürzpaste. Dafür die Zutaten am Besten in einen Elektrohacker oder kleinen Mixer werfen und gut zerkleinern, dann von Hand im Mörser weiter zerreiben, so fein es geht.

Öl im Wok erhitzen, die Paste und die grob zerteilten Kaffirlimettenblätter darin anbraten, bis die Paste zu bräunen begint. Nun das Huhn zugeben und rührbraten. Wenn es rundum angebraten ist, mit Kecap Manis besprenkeln, kurz karamellisieren lassen, dann einen Schuß Fischsauce zugießen und unter Rühren fertig garen. Mit Zucker oder Limettensaft abschmecken.

Daschascha

Safran, Pflaumen, Zimt – wenn man exotisch kochen will für Leute, die lieber süß als scharf essen, eignet sich die Daschascha nach einem Rezept von P's Mutter perfekt. Wir machen dieses persische Hühnchengericht meist mit Schenkeln oder Oberschenkel – wichtig ist, dass man Fleisch mit Knochen verwendet. Als Beilage serviert man weißen Reis.

  • 1 Huhn (ca. 3 Pfund, mit Innereien) oder Hühnchenteile mit Knochen
  • etwas Salz
  • etwas Pfeffer
  • ½ TL Safran
  • 1 Zimtstengel
  • 1 große geriebene Zwiebel
  • 100 g Butter
  • 1 großes Glas Wasser
  • 250 g Backpflaumen
  • 1 TL Zimtpulver
  • 2 EL Honig
  • 200 g frittierte Mandeln
  • 1 Handvoll geröstete Sesamkörner

Das Huhn zusammen mit Wasser, Zwiebel, Butter und den Gewürzen schmoren, bis das Huhn gar ist. Das Fleisch herausnehmen und warmstellen. Die Backpflaumen mit der Sauce ca. 15 min. lang schmoren. Zimtpulver und Honig in die Sauce geben und kurz weiter schmoren. Kurz vor dem Servieren das Fleisch, die frittierten Mandeln und geröstete Sesamkörner dazugeben.

Fried Rice

  • 2 Tassen Reis
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 Asiaomlett
  • 200 g Huhn
  • 1 halbe Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 1 halbe rote Paprika
  • 1 Handvoll Erbsenschoten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 halbe Chili
  • 1 walnußgroßes Stück Ingwer
  • etwas Pflanzenöl
  • 1 großer Schwapp Austernsauce
  • 1 kleiner Schwapp helle Sojasauce
  • 1 EL Fischsauce
  • 2 Stengel Thai-Basilikum

Reis in Wasser kochen und kalt stellen. Asiaomlett braten. Asiaomlett, Fleisch, Zwiebel, Möhre und Paprika in 2 cm lange schmale Streifen schneiden. Knoblauch, Chili und Ingwer fein hacken. Thai-Basilikum grob hacken.

Öl in der Pfanne (Wok?) auf größter Flamme heißmachen, bis es anfängt zu rauchen. Huhn reinwerfen und ständig rühren. Wenn das Huhn halb durch ist, Austernsauce, Sojasauce, Ingwer und Chili dazuschmeißen. Flüssigkeit verdampfen lassen. Erbsenschoten reinwerfen und ein paar Sekunden rühren. Möhren und Paprika dazuwerfen und ein paar Sekunden rühren. Zwiebeln und Knoblauch reinwerfen und ganz wenige Sekunden rühren.

Pfanne vom Feuer nehmen und kalten Reis, Fischsauce, Omlettstreifen untermischen. Thai-Basilikum untermischen.

Asiaomlett

Dieses Omlett ist eine zentrale Zutat für Fried Rice (siehe nächstes Rezept), schmeckt aber auch alleine mit etwas Weißbrot sehr gut. Mit Panko, einer Art japanische Semmelbrôsel, wird es besonders locker, aber selbstverständlich kann man auch normale Semmelbrösel verwenden.

  • 3 Eier
  • 1 Schwapp Milch
  • 1 großen Schwapp Austernsauce
  • 1 kleinen Schwapp helle Sojasauce
  • etwas Panko (japanische Semmelbrösel)
  • etwas Butter

Eier, Milch, Austern- und Sojasauce und Semmelbrösel schaumig schlagen. Pfanne mittelkräftig anheizen und buttern. Ei reingießen und braten bis es durchgestockt und goldbraun ist. Wenden und kurz weiterbraten damit auf der anderen Seite ebenfalls goldbraun wird. Fertig.

Hähnchenschenkel mit Bulgur

Ein schnelles Gericht, das dank der vorher gemischten Gewürze wenig Arbeit macht. Im Anhang findet sich die Zutatenliste für Helgas Reisgewürz.

  • 4 Hühnchenschenkel
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten
  • 1 Tasse Bulgur
  • 2 ½ Tassen Gemüsebrühe
  • 1 ½ TL Helgas Reisgewürz oder Ras al Hanout
  • eine Prise Kardamom
  • ca. 5 gemörserte Körner Sternanis
  • 100 g gestiftelte Mandeln und ebensoviele gestiftelte Karotten
  • Butter
  • Brauner Zucker

Bulgur mit Gemüsebrühe aufsetzen und leise köcheln lassen. Hähnchenschenkel salzen und pfeffern, in Olivenöl anbraten und zugedeckt garen. Alternativ kann man die Hühnchenschenkel auch im Backofen zubereiten. Wenn die Hähnchenschenkel gar sind, auf einem Teller beiseite stellen und den Bulgur in die Pfanne mit dem Hühnchenfett geben. Bulgur mit Helgas Reisgewürz, Sternanis und Kardamom würzen, umrühren.

Für die Mandel-Möhren-Garnitur in einer kleinen Pfanne die Mandeln in zerlassener Butter anrösten. Etwas später die gestiftelten Karotten zugeben. Braunen Zucker drüber geben und karamelisieren lassen. Hähnchenschenkel, Bulgur und Garnitur auf Teller geben, essen fassen.

Hühnchencurry mit Berberitzenreis

  • 1 Tasse Basmatireis
  • 1.25 Tassen Wasser
  • ein paar Safranfäden
  • 1 Handvoll Berberitzen
  • etwas Olivenöl
  • 400 g Hühnerfleisch
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Schuß Sahne
  • 1 Schuß Wasser
  • 1 geh. TL Honig
  • 1 geh. TL Brauner Zucker
  • 2 geh. TL Helgas Reisgewürz
  • 1 Zehe Knoblauch
  • kräftig Butter

Safran in ein wenig warmem Wasser 10 Minuten einweichen. Reistopf auf maximaler Hitze auf den Herd setzen. Reis in einem Schuß Olivenöl anrösten, bis er anfängt sich schwierig zu bewegen. Reis mit Wasser aufgießen, Safranwasser und Berberitzen dazugeben, bedeckeln und die Platte abschalten.

Zwiebeln in Olivenöl anbraten bis sie leicht braun werden. Das Fleisch dazutun und anbraten. Das Curry dazutun und kurz mitbraten.

Die Hitze kleindrehen und einen kräftigen Schuß Wasser und Sahne in die Pfanne kippen. Butter, Honig und Zucker dazutun und eine Weile später den Knoblauch. Wenn der Reis fertig ist mit Butter und Huhn servieren.

Pilzpute

Der Clou an diesem Gericht ist der frisch gemörserte schwarze Pfeffer, der zum Schluß über das Gericht gestreut wird. Es steht und fällt mit der Qualität des Pfeffers. Wer es ganz edel haben will, nimmt statt normalem schwarzen den edleren Malabarpfeffer. Wenn Rest übrig bleiben, lassen sie sich auch gut am nächsten Tag aufwärmen – am zweiten Tag schmeckt das Gericht nochmal ein bißchen anders.

  • 400 g weiße Champignons
  • 500 g Putenbrust
  • 1 Becher Sahne
  • 50 g Butter
  • etwas Olivenöl
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner oder Malabarpfeffer
  • ein Hauch Sojasauce
  • ein Hauch Gemüsebrühe
  • Salz nach Geschmack
  • 2 Packungen Fertigspätzle

Die Spätzle mit ordentlich Butter in einer offenen Pfanne aufwärmen. Die Pilze in dünne Scheiben schneiden. die Pute in dünne Streifen von ca. 5x2cm schneiden. Eine zweite Pfanne richtig heiß machen, und die Pute in Olivenöl anbraten. Gleich nach dem Fleisch Sojasauce und Gemüsebrühe dazuwerfen.

Wenn die Pute anfängt zu suppen, Butter und Pilze dazugeben. Wenn die Pilze anfangen zu suppen, die Sahne reingießen und salzen. Auf kleiner Flamme einkochen lassen, bis die Sahne dickflüssig wird. Zwischendrin Pfeffer grob mörsern, und die Hälfte in die Sahne rühren. Spätzle auftellern, Pute dazu und mit Pfeffer bestreuen.

Lammkeule Mistras

Diese Lammkeule wurde auf einem Campingplatz am Fuß der byzantinischen Ruinenstadt Mistras erfunden – dort gekocht mit Kräutern, die in den umliegenden Bergen wuchsen und einer aus dem nahegelegenen Sparta geholten Lammkeule. Das Gericht lässt sich auch gut in einem großen Kessel an der Isar zubereiten.

  • 1 Lammkeule mit Fett
  • 1 Zitrone
  • Rotwein
  • Olivenöl
  • 2 Schalotten
  • 4 Zehen Knoblauch
  • viel Oregano und Thymian
  • etwas Minze, Salbei und Rosmarin
  • Salz

Die Lammkeule auslösen und (samt Fett) in kinderfaustgroße Stücke schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen und darin das Fleisch heiß anbraten. Knoblauchzehen und Schalotten halbieren, die Kräuter grob zerrupfen.

Die Lammstücke mit Wein aufgießen bis sie beinahe bedeckt sind. Hitze kleindrehen. Knoblauch, Schalotten, Kräuter und Salz dazukippen, Zitronensaft hineinpressen. Bei mittlerer Hitze kochen lassen, bis der größte Teil der Flüssigkeit verdampft ist.

Lecsó

  • 2 grobe, weiche Würste, „Mettenden“ haben sich bewährt
  • viel Olivenöl
  • 6 weiße Spitzpaprika
  • 2 kleine scharfe Paprika
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Tomaten
  • 1 kleines Glas Wasser
  • 3 TL Paprikapulver
  • kräftig Salz

In dünne Scheiben geschnittene Wurst in viel Olivenöl in der Pfanne anbraten. Kleingeschnittene Paprika und Zwiebeln dazugeben, ein paar Minuten auf mittlerer Hitze braten lassen.

Geschnittene Tomaten dazuwerfen, Hitze reduzieren und mit Wasser schmoren lassen, bis die Paprika richtig schön weich sind. Herd abschalten, kräftig salzen und Paprikapulver dazugeben. Dazu ißt man Weißbrot, damit man das Öl aufditschen kann.

Pizza

  • 300 ml Wasser
  • 20 g Hefe
  • 500 g Mehl
  • ½ TL Salz

300 ml kaltes Wasser in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Die Hefe mit den Händen hineinbröseln und verrühren, bis die Hefe sich vollständig aufgelöst hat.

Zuerst das Mehl und dann das Salz zugeben. Den Teig 10-15 Min. durchkneten. Auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel formen. Dann wieder in die Rührschüssel geben, luftdicht mit Klarsichtfolie bedecken und 1 Std. bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Anschließend belegen.

Chicken Tikka Masala

  • ca. 700 g Huhn
  • Für die Marinade:
  • 1 Becher Joghurt (150 g)
  • 2 EL Ingwerpaste
  • 2 EL Knoblauchpaste
  • 2 EL frischen gehackten Koriander
  • 2 TL Koriandersamen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • ½ TL Kurkuma
  • 1 gehackte Chili
  • 1 ½ TL Salz

Die Gewürze alle mit dem Pürierstab mischen (bißchen von dem Joghurt dazu, damit es sich besser mischt). Dann den Rest des Joghurts zugeben. Fleisch in kleine Würfel schneiden und mit der Marinade bedecken. Mindestens 30 Minuten, höchstens 6 Stunden in den Kühlschrank stellen. Auf Spieße stecken, grillen.

Safranspieße

  • 700 g Hühnchenbrust
  • 1 Becher Naturjoghurt
  • 1 TL Safran
  • Saft von einer halben Limette

Am Vorabend Hühnchen würfeln. Safranfäden im Mörser zerstossen und in heißem Wasser einweichen. Aus Joghurt, Limettensaft und Safranwasser eine Marinade mischen, Hühnchen einlegen und über Nacht marinieren lassen. Am nächsten Tag auf Spieße stecken und grillen. Dazu passt Berberitzenreis.

Erdnußhühnchen

  • 600g Hühnchenbrustfilet
  • 2 große Zwiebeln, gehackt
  • 250 ml Kokosmilch
  • 3 EL crunchy Erdnußbutter
  • ½ EL rote Curry-Paste
  • ½ EL Panang Curry-Paste
  • 2 EL Zucker
  • ein Spritzer Limettensaft
  • ein Spritzer Fischsauce

Fleisch in etwas Öl scharf anbraten, in einer Schüssel beseite stellen.

Nudeln mit Tomatensauce

Für eine Packung Spaghetti

  • 250g Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • ⅛ Scheibe Sellerie
  • 2 Dosen geschälte Pommodori
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 ordentliche Prisen Oregano
  • 1 ordentliche Prise Thymian
  • 1 kleine Prise kretisches Bohnenkraut
  • 1 Lorbeerblatt
  • ½ TL Gemüsebrühe
  • 2 TL Zucker
  • viel Olivenöl

Zwiebeln und Sellerie fein hacken und in Olivenöl in einer großen Pfanne anbräunen, herausnehmen und beiseite stellen. Hackfleisch in sehr heißer Pfanne anbräunen. Knoblauch fein hacken. Tomaten, Gemüse und Gewürze hinzugeben, kräftig Olivenöl hinzufügen und auf mittlerer Flamme einkochen, bis es anfängt fest zu werden. Zwischendrin öfter mal etwas Olivenöl hinzugeben.

Wenn die Sauce fertig ist, 1 Packung Spaghetti in kochendem Wasser al dente kochen und alles servieren. Geriebenen Käse dazu reichen.

Tom Rim

Ein süß-scharfes Garnelengericht, das durch das Sesamöl (auf keinen Fall vergessen) seine besondere Note erhält. Geklaut von Freundin P.

  • 2 EL dunkelbrauner Rohrzucker
  • 50 ml Wasser
  • Öl für den Wok
  • 1 Schalotte, oder kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 1 kleine scharfe Chilischote
  • 400 g Scampi, Garnelen o.ä.
  • 2 EL Fischsauce
  • ein bißchen Limettensaft
  • Pfeffer
  • 1 TL Sesamöl
  • Koriandergrün, gehackt

Reis kochen. Knoblauch, Ingwer, Schalotte und Chili mit dem Pürierstab fein hacken. Zucker und Wasser in einem kleinen Topf erwärmen und zu einer Karamellsauce eindicken. (Wenn sich fester Karamell bildet, den mit noch mal 50 ml Wasser ablöschen und loskochen). Beiseite stellen.

Öl im Wok erhitzen, die Knoblauch-Zwiebel-Chili-Mixtur darin 3-5 Minuten anbraten. Dann die Garnelen, 2-3 Esslöffel der Karamellsauce und die Fischsauce zugeben, pfeffern, und unter Rühren garen bis die Garnelen eben pink und gerade so durch sind.

Mit Sesamöl durchschwenken, ein paar Spritzer Limettensaft drüber geben, anrichten und mit Koriandergrün garnieren.

Weihnachtskürbis

  • ordentlich Olivenöl
  • 1 Butternuss-Kürbis
  • 5 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 1 walnußgroßes Stück Ingwer
  • 3 Kapseln grünen Kardamom
  • 1 Kapsel schwarzen Kardamom
  • 1 gehäufter TL Senfsamen
  • 1 TL ganzer Kreuzkümmel
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 knapper TL Zimt
  • 3 Körner Piment
  • ¼ TL mildes Paprikapulver
  • 2 rote Thai-Chilies
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • 250 ml Kokosmilch
  • ½ Tasse starke Gemüsebrühe (1 gestrichener TL Pulver)
  • ein Spritzer Limettensaft
  • 2 TL braunen Zucker
  • ordentlich Salz
  • ordentlich Butter
  • ½ TL Vanillezucker

Bei heißer Pfanne halbfein gehackte Zwiebeln in Öl anbräunen, kleingehackter Ingwer kann da schon mit rein. Gewürze mahlen und kurz mitbraten.

Kartoffel in 2cm-Würfeln und Kürbis in 3cm-Würfeln kurz anbraten. In feine Ringe geschnittene Chilies und gehackten Knoblauch dazugeben und mit Kokosmilch und Brühe aufgießen. Limettensaft und braunen Zucker dazu. Solange auf kleiner Flamme köcheln, bis der Kürbis mürb is. Zwei runden Salz und ein ordentliches Stück Butter einrühren und den Vanillezucker drüberstreuen. Dazu macht sich Bulgur gut.

Orientalische Kartoffeln

Wenn die Münsteraner Arabistik-Studenten ein Buffet beliefern, kann man sich sicher sein, satt zu werden. Diese würzig scharfen Bratkartoffeln haben besonders gut geschmeckt.

  • Kartoffeln
  • viel Knoblauch
  • viel Koriander
  • viel Chillies
  • sehr viel Salz

Kartoffeln in Stücke schneiden und in Olivenöl frittieren. Kräftig salzen und in eine extra Pfanne packen. Viel Knoblauch, gehackte Chillies und Koriander mit etwas Olivenöl mörsern und mit zusätzlichem Olivenöl über die Kartoffeln gießen.

Belugalinsen

  • 2 Kapseln grünen Kardamom
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • 2 TL gestrichen Koriander
  • 2 TL gehäuft Kurkuma
  • etwas Methi Seeds
  • etwas Olivenöl
  • 3 fein gehackte Zwiebeln
  • 1 fiese gehackte Capsicum chinense
  • 1 getrocknete kleine Paprika (leicht scharf)
  • 1 große Tomate
  • 300 g Belugalinsen
  • 600 ml Wasser
  • 3 Zehen gehackten Knoblauch
  • etwas Pfeffer
  • viel Salz

Gewürze in einem trockenen Topf anrösten. Öl und Zwiebeln dazutun und kräftig anrösten. Chili, Paprika und Tomate dazugeben. Belugalinsen reinkippen und mit Wasser aufgießen. Knoblauch, Pfeffer und Salz dazutun. Auf kleiner Hitze eine gute halbe Stunde köcheln, bis die Linsen fest aber gar sind und das Wasser verschwunden. Wenn nötig Wasser nachgießen.

Mit einem Klacks Butter und Weißbrot servieren.

Pakistanische Linsen

Ein Gericht, das ich das erste Mal bei meiner pakistanischen Freundin N. in Jordanien gekostet habe. Es eignet sich hervorragend dazu, auf einer Party eine Menge Leute satt zu kriegen.

  • 1 Tasse rote Linsen
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • wenig Ingwer
  • 1 kleine Tomate
  • viel Koriander
  • Kurkuma
  • Kreuzkümmel
  • Currypaste
  • Salz

Linsen in Wasser einweichen und abspülen. In einem Topf die Zwiebeln, den Knoblauch, den Ingwer und die kleingeschnittene Tomate anbraten, etwas später die Linsen hinzugeben und mit Wasser aufgießen. Unter gelegentlichem Rühren, damit es nicht anbrennt, blubbern lassen. Mit Kurkuma, Koriander, Currypaste und Kreuzkümmel würzen. Mit Brot oder weissem Reis servieren.

Falafel

Frei nach H's ägyptischem Falafelrezept.

  • 1 Tasse getrocknete weiße Bohnen (z. B. Blauhilde)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Scheibe eingeweichtes, ausgedrücktes Weißbrot
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund frischer Koriander
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 2 TL Salz
  • Panko, Semmelbrösel oder Mehl
  • 1 Prise Natron

Bohnen über Nacht in Wasser einweichen. Am nächsten Tag alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zu einer grünen Paste zerkleinern. Wenn die Paste zu flüssig ist, mit Panko, Semmelbrösel oder Mehl verdicken. Öl in einem Topf erhitzen, mit zwei Eßlöffeln Falafelnockerl ausstechen formen und ca. 5 Minuten frittieren, bis sie braun, aber noch nicht schwarz sind.

Sauerkraut

Am besten mit Bratwürstel und Schupfnudeln.

  • 1 große Zwiebel
  • 250g Sauerkraut
  • 3 Scheiben Speck
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Wacholderbeeren
  • ½ TL Pfefferkörner
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1 TL Zucker

Speck und Zwiebeln grob würfeln. Den Speck in einem Topf auslassen. Wenn er knusprig wird, die Würfel herausnehmen und beiseite stellen. Im ausgelassenen Fett die Zwiebeln anbräunen. Sauerkraut und Speckwürfel hinzugeben. Grob gestoßenen Pfeffer und die restlichen Gewürze hinzugeben, umrühren. Auf kleiner Flamme köcheln und gelegentlich umrühren bis das Sauerkraut weich genug ist.

Kartoffelsuppe mit Steinpilzen

Zuerst gegessen auf C's Geburtstagsfeier in Florenz. Er hat statt normaler Sahne dafür extra Steinpilzsahne verwendet, die ich allerdings hierzulande noch nie im Laden gesehen habe. Ein großer Topf lässt sich prima über mehrere Tage leeressen.

  • 1 kg Kartoffeln
  • 500 g Möhren
  • ¼ Sellerieknolle
  • 1 Stange Lauch
  • 40-50 g getrocknete Steinpilze
  • Gemüsebrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Wacholderbeeren
  • eine gute Prise Majoran
  • ein kräftiger Schuss Sahne
  • Butter
  • Salz

Die Steinpilze in einer Schüssel Wasser einweichen. Kartoffeln, Möhren, Sellerie und Lauch hacken. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und den Lauch kurz andünsten. Kartoffeln, Möhren und Sellerie zugeben und mit Gemüsebrühe aufgießen. Die Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und den Majoran hineinstreuen. Das Einweichwasser durch ein Sieb in die Suppe hinzugießen, die abgetropften Steinpilze in kleine Stückchen schneiden und ebenfalls zur Suppe geben.

Wenn das Gemüse gar ist, mit einem Kartoffelstampfer grob stampfen, sodass die Suppe sämig wird, aber noch ganze Gemüsestücke zu finden sind. Vor dem Servieren einen kräftigen Schuss Sahne und ein Stück Butter zugeben und mit Salz abschmecken.

Kürbissuppe

Drei Pflänzchen waren‘s, dann kam der Hagel. Eine Kürbispflanze überlebte und wir konnten genau einen Kürbis ernten – aber der war riesig. Zum Erntedank gab es diese Kürbissuppe, die eine Eigenkreation nach Anregungen aus diversen Internetrezepten ist.

  • 1 Hokkaidokürbis, gewürfelt
  • 1 große Zwiebel, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2cm Ingwer, gehackt
  • 3cm Galgant, gehackt
  • 1 Stengel Zitronengras
  • 1-3 Chilis nach Geschmack
  • 1-2 Limettenblätter
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1 halbe Limette
  • 1 EL Fischsauce

Zwiebel, Knoblauch und den Ingwer in etwas Öl anbraten, Kürbiswürfel dazugeben und mit Brühe aufgießen. Köcheln lassen, bis der Kürbis gar ist. Zitronengras, Galgant, Limettenblätter und Chilis mitköcheln lassen. Pürieren und mit der Kokosmilch aufgießen. Weiterköcheln lassen und kurz vor Schluss den Limettensaft und die Fischsauce dazugeben.

Kürbissuppe 2

Das erste Gericht, das Kind2 ganz allein gekocht hat – aus der Ernte einer selbst ausgesäten und einen ganzen Sommer auf dem Kompost gehegten Kürbispflanze.

  • 1 Hokkaidokürbis, gewürfelt
  • 1 große Zwiebel, gehackt
  • 2cm Ingwer, gehackt
  • 1 Stengel Zitronengras
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 1/4 TL Ras al-Hanut
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1 Spritzer Limettensaft
  • 1 EL Fischsauce

Zwiebeln in etwas Öl anbraten, Kürbiswürfel, Ingwer und Zitronengras dazugeben und mit Brühe aufgießen. Köcheln lassen, bis der Kürbis gar ist. Pürieren und mit der Kokosmilch aufgießen. Weiterköcheln lassen und kurz vor Schluss den Limettensaft dazugeben. Mit Weißbrot servieren

Tom Kha Gai

Comfort-Food par excellence. Lieblingsessen der ganzen Familie und auch einiger Freunde, die sich gern zu einem Tom Kha Gai einladen. Es gibt unzählige Varianten, wir kochen sie so:

  • 5cm Galgant
  • 500 ml Kokosmilch
  • 250 ml Hühnerbrühe
  • 500 g geschnetzeltes Putenfleisch
  • 3 kleine gehackte Chilis
  • 1EL Fischsauce
  • 1TL brauner Zucker
  • 1cm gehacktes Zitronengras
  • 3-4 Kaffirlimettenblätter
  • ein Spritzer Limettensaft
  • 7 g Koriandergrün

Galgant in dünne Stifte schneiden und mit Kokosmilch und Brühe im Wok aufkochen. Zehn Minuten kochen lassen, dann Pute (am besten vorher scharf anbraten) und Chillies reinwerfen. Nochmal acht Minuten kochen lassen und Fischsauce und Zucker dazutun. Mit , Koriandergrün bestreuen und mit Weißbrot servieren.

Ingwer-Karottensuppe

Eigentlich heißt diese Suppe „Indische Pferdesuppe“ und stammt von K. Pferde sind nicht drin, aber mit dem Namen schmeckt sie ihrer Tochter besser. Manche essen sie mit Räucherlachs, wir meistens mit in Öl kurz angebratenen Scampi und viel Weißbrot zum Reintunken. Wenn man den Cayennepfeffer vorsichtig dosiert, sind auch die Kinder begeistert von der Suppe.

  • 1kg Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Apfel (optional)
  • Sellerie, Lauch, Petersilienwurzel, Kartoffeln o.ä. nach Belieben
  • 2 cm Ingwer, gehackt
  • Gemüsebrühe
  • 750 ml Kokosmilch
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • eine Prise Kardamom
  • ein Spritzer Limettensaft
  • 1 Schuß Orangensaft
  • Koriandergrün, gehackt

Zwiebel in einem Topf in etwas Öl schwenken, Ingwer und Karotten zugeben. Mit Gemüsebrühe aufgießen und köcheln bis gar. Pürieren und die Kokosmilch zugeben, ab da nur noch leise köcheln lassen. Mit Cayennepfeffer, Kardamom, Koriander und was der Gewürzschrank sonst noch so hergibt würzen. Limettensaft und Orangensaft zugeben.

In Schälchen füllen, gehackten Koriander drüberstreuen, servieren. Dazu passen Weißbrot und Scampi.

Zimtparfait

Ein Schuhbeckrezept, das traditionell den Abschluss des Weihnachtsfestessens bildet. Es empfiehlt sich, gleich noch Haselnussmakronen dazuzubacken, um das übrigbleibende Eiweiß zu verwerten.

  • 5 Eigelb
  • 125 g Zucker
  • ½ EL gemahlener Zimt
  • 2 EL Cognac (wir nehmen Whiskey)
  • ½ l süße Sahne

Eigelb hell und schaumig rühren, Zucker und Zimt dazugeben und weiterrühren, bis der Zucker aufgelöst und die Masse dick ist. Ca. 2 EL Cognac unterrühren, die Sahne steif schlagen und unterziehen. in eine Schüssel füllen und für mindestens 3 Stunden in den Gefrierschrank stellen.

Milchreis

  • 1 l Milch
  • 3 EL Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 150 g Milchreis

Milch und Zucker erhitzen. Die Vanilleschote längs aufschlitzen, auskratzen und ausgekratztes und Schote zur Milch in den Topf werfen. Sobald die Mischung zu simmern beginnt, den Reis einrühren. Zugedeckt auf niedriger Hitze 30 Minuten köcheln lassen und oft umrühren. Entweder heiß essen oder abkühlen lassen und nach einem längeren Kühlschrankaufenthalt futtern.

Grießbrei

Ergibt eine Portion, um ein hungriges Kind schnell satt zu bekommen

  • 250 ml Milch
  • 1 EL Zucker
  • 2 EL Grieß

Milch erhitzen. Den Zucker und Grieß unter Rühren mit dem Schneebesen einrühren. 5 Minuten leicht köcheln lassen, bis der Grießbrei fester wird. Mit Zimtzucker und Apfelkompott servieren.

Quarkbällchen

Eine furchtbare Batzelei, aber sooo lecker.

  • 250 g Magerquark
  • 250 g Mehl
  • 125 g Zucker
  • 1 Tütchen Vanillezucker
  • 1 Tütchen Backpulver
  • 2 Eier
  • 1 l Frittieröl

Aus den Zutaten zu einem Teig kneten. Aus dem Teig mit bemehlten Händen kleine Bällchen formen und auf einen bemehlten Teller legen. In heißem Fett ca. 6 Minuten frittieren und dabei regelmäßig umrühren, damit sie von allen Seiten gleichmäßig braun werden. Nach dem Rausfischen etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Shortbread

Einer der teuersten Artikel im Keksregal im Supermarket ist Shortbread – dabei lässt es sich ganz schnell und einfach selbst backen, die Zutaten dazu hat man eh im Haus. Wichtig ist wie bei jedem Mürbteig: Nicht zu lange mit warmen Händen kneten.

  • 60 g Zucker
  • 120 g kalte Butter
  • 180 g Mehl
  • ¼ TL Salz

Die Butter mit einem scharfen Messer in kleinen Stücken über den Zucker, das Salz und das Mehl streuen. Aus den Zutaten schnell einen Teig kneten. Zu einer Rolle formen und in Frischhaltefolie mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Danach auf dem Backblech von der Rolle ca. 1 cm dicke Scheiben abschneiden. Die Scheiben mit einer Gabel jeweils mehrfach einstechen. Ca. 30 Minuten bei 150 Grad Umluft backen, bis das Shortbread goldgelb ist und lecker riecht. Ein bißchen abkühlen lassen, in eine Dose packen oder gleich auffuttern.

Olivenöl-Gugelhupf

Dieser Gugelhupf ist praktisch für Leute, die keine Küchenwaage im Haus haben – zum Abmessen kommt man komplett mit einem Joghurtbecher aus. Man braucht dazu auch keinen elektrische Rührgeräte o. Ä. Und nein, das Olivenöl schmeckt man nicht. Das Pfirsichjoghurt auch nicht.

  • 1 Becher (200 g) Pfirsichjoghurt
  • 1 Becher Olivenöl
  • 3 Becher Mehl
  • 1 ½ Becher Zucker
  • 5 Eier
  • 1 Tütchen Backpulver
  • 1 Tütchen Vanillezucker

Alle Zutaten in eine Schüssel zusammenwerfen – die Reihenfolge ist egal – und mit dem Löffel zu einem Teig rühren. In eine Silikon-Gugelhupfform füllen (da kam bis jetzt noch jeder Kuchen heil raus) und bei 170° Umluft etwa 45 bis 60 Minuten backen. Mit einem hölzernen Schlaschlikspießchen nach 45 Minuten testen, ob noch Teig hängen bleibt.

Variante: Vor dem Backen einen Teil des Teigs mit Kakaopulver versetzen und einen Marmorkuchen draus machen.

Rotweinkuchen

Diesen Familienklassiker gibt es traditionell an den Geburtstagen der Erwachsenen.

  • 250 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 1 Tütchen Vanillezucker
  • 1 Tütchen Backpulver
  • ½ TL Kakao
  • ½ TL Zimt
  • 200 g Butter
  • 4 Eier
  • 125 ml Rotwein
  • 100 g Schokostreusel

Zutaten in einer Schüssel verrühren, als letztes den Rotwein und die Schokostreusel zugeben und in eine Kuchenform füllen (hier Guglhupf).

Im Backofen bei 165° Umluft etwa eine Stunde backen. Anschließend mit Zartbitterkouvertüre glasieren. Alternativ Zuckerguß mit Rotwein anrühren – ergibt eine schöne rosa Farbe und Schokostreusel drüber streuen.

Zimtschnecken

Nachdem wir mehrere Rezepte getestet haben, sind wir bei diesem geblieben (Quelle)

  • 300 ml Milch
  • 42 g Hefe
  • 750 g Mehl
  • 150 g Butter
  • 1 TL Kardamomkapseln
  • 1 Ei
  • 0,5 TL Salz
  • 125 g Zucker
  • 75 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 EL gemahlener Ceylon-Zimt

Milch erwärmen, eine Tasse davon abnehmen und die Hefe darin auflösen. Einen EL Mehl einrühren und 15 min gehen lassen. In der restlichen Milch die Butter zerlassen und lauwarm werden lassen. Kardamomsamen im Mörser fein mahlen. Dann restliches Mehl, Ei, Zucker, Salz und Kardamom zusammen mit dem Vorteig und der Butter-Milchmischung kneten. Teig soll weich sein aber nicht mehr kleben.

Mit einem Küchenhandtuch abdecken und mindestens eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

Für die Füllung die Butter zerlassen, mit Zimt und Zucker mischen.

Teig zu 5mm dicken Rechtecken ausrollen. Mit der Füllung bestreichen, zusammenrollen, in kleine Schnecken schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nochmal abgedeckt eine halbe Stunde gehen lassen. Anschließend im vorgeheizten Ofen bei 250 Grad Celsius backen, je nach gewünschtem Bräunungsgrad 5-10 Minuten.

Muffins

Allzweck-Muffins. Gefunden auf der Suche nach einer Verwertungsmöglichkeit für Blaubeeren (Quelle), wird von uns aber mit allem möglichen verbacken.

  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 5 Eier
  • 250 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillzucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Schale Blaubeeren, 1 EL Kakao, Schokotröpfchen oder ein halber Apfel in kleinen Stückchen

Backofen auf 200 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.

Eier, Butter und Zucker schaumig rühren. In einer zweiten Schüssel Mehl, Vanillzucker und Backpulver vermengen. Teig zusammenkippen, umrühren und die Hälfte wieder in die zweite Schüssel. In eine Schüssel Blaubeeren, in die andere Apfelstückchen, Kakao, Schokotropfen o.ä.

Teig in Muffinform füllen und etwa 20 bis 25 Minuten backen.

Florentiner

von Adelheid. Man kann eigentlich nicht viel falsch machen, außer die Karamellmasse zu lange zu rühren. Oder die Florentiner zu früh aus dem Ofen zu nehmen. Oder zu spät. Been there, done all that. Aber manchmal gelingen sie auch einfach perfekt!

  • 75 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 125 ml Sahne
  • 3 EL Honig
  • 450 g Mandeln, gehackt, gehobelt und gestiftelt

Alle Zutaten bis auf die Mandeln in einem Topf erhitzen und rühren, bis die Masse dickflüssig wird. Mandeln dazugeben. Auf einem Backblech mit Spatel ausstreichen. Bei 200 Grad Ober/Unterhitze 5 Minuten backen, bis sie hellbraun sind. Vor dem Abkühlen mit einem Messer zerteilen.

Anschließend kann man die Stücke noch zur Hälfte in Zartbitterkouvertüre tauchen.

Schokoladenkuchen

Das Kind will Schokoladenkuchen. Suchen wir Schokoladenkuchenrezept – ich weiß nicht mehr, woher es stammt. Die Zutatenmengen sind optimiert für genervte Eltern, die nicht allzuviel abmessen und wiegen wollen (oder keine Waage besitzen).

  • 250 g weiche Butter
  • 70 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier (Größe M)
  • 300 g Mehl
  • 6 El Kakao
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 4 El Milch
  • 100 g Schokosplitter

Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier schaumig rühren. Mehl, Kakao, Salz und Backpulver vermischen und zum Teig geben. Nun soviel Milch unterrühren, bis der Teig schwer reißend vom Löffel fällt. Schokosplitter unterheben. In eine Gugelhupfform füllen und bei 175° Umluft 30 bis 45 Minuten backen.

Hollerblütensirup

Mit Wasser verdünnt ein wunderbares Erfrischungsgetränk.

  • 15-20 große, ganz aufgeblühte Hollerblütendolden (nicht waschen und auch nicht nach dem Regen ernten; allfällige Tierchen vorsichtig abschütteln, je mehr Hollerblütendolden, desto mehr Geschmack!)
  • 2 l Wasser
  • 1,5 kg Zucker
  • 40 g Zitronensäure
  • 1 Biozitrone

Die Blütendolden und eine in Scheiben geschnittene Zitrone mit 2 l kochendem Wasser übergießen. Dann Zucker und Zitronensäure einrühren und auflösen. 24 Stunden zugedeckt stehen lassen. Alles durch ein Tuch abseihen, Blüten ganz fest ausdrücken. Aufkochen und siedend heiß in saubere Flaschen abfüllen, fest verschließen. Hält einige Jahre im Keller.

Zwetschgendatschi & Butterkuchen

Ein Klassiker der vorhergehenden Generation aka Schwiegermutter.

  • 40 g Hefe
  • 75 g Zucker
  • 500 g Mehl
  • Prise Salz
  • 1 TL Zitronenschael
  • 50 g Butter
  • ¼ l lauwarme Milch
  • Für den Belag:
  • 100 g gehobelte Mandeln
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • Butterflöckchen
  • ½ Becher saure Sahne

Hefe mit 2 EL Zucker flüssig rühren. Restliche Zutaten in eine Schüssel füllen, die Hefe zugeben und kräftig kneten. Im Backofen zugedeckt bei 50 ° bis zur doppelten Größe gehen lassen. Auf einem gefetteten Backblech ausrollen und nochmal im Backofen 15 Minuten gehen lassen.

Halbierte Zwetschgen auf dem Teig verteilen.

Für Butterkuchen: Mandeln, Zucker und Butterflöcken auf dem Teig verteilen. 30 Minuten bei 175 ° Umluft backen. Die saure Sahne über den Butterkuchen gießen und eine Weile im heißen Ofen stehen lassen.

Blechpfannkuchen

Ein Tipp meiner Freundin V. Ideal, um einen Haufen Kinder schnell und schmerzlos satt zu bekommen.

  • 2 Eier
  • 600 ml Mich
  • 250 g Mehl
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL weiche Butter oder Öl
  • 1 Prise Salz

Alles zusammenrühren, Backofen auf 220° vorheizen und Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech füllen. 25 Minuten backen lassen, in Stücke schneiden, mit Puderzucker servieren. Schmeckt gut mit Apfelkompott.

Plätzchen

Gar nicht so einfach, unter dem Wust an Plätzchen-Rezepten im Netz das richtige zu finden. Ich habe mich schließlich für eines mit klassischem Mengen-Verhältnis 1-2-3 entschieden.

  • 125 g Zucker
  • 250 g Butter
  • 375 g Mehl
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker
  • Zitronensaft

Alle Zutaten am besten mit dem Knethaken zu einem Mürbteig verarbeiten. Den Teig ein paar Stunden kalt stellen. Anschließend Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und Plätzchen ausstechen. Backofen auf 180° Umluft vorheizen und die Plätzchen 5 bis 10 Minuten backen. Aus Puderzucker und Zitronensaft Glasur anrühren und die Plätzchen nach Belieben verzieren.

Apfelkompott (klein)

  • 4-5 nicht zu süße Äpfel
  • ½ Tütchen Vanillezucker
  • 2 TL brauner Zucker
  • ½ Zimtstange
  • Wasser

Die Äpfel schälen und in mundgerechte Stückchen schneiden. Mit dem Vanillezucker, dem Zucker, der Zimtstange in eine Topf füllen und mit Wasser gerade bedecken. Ca. 10 Minuten sacht köcheln lassen. Warm oder kalt essen.

Apfelkompott (groß)

Im Herbst muss hier eine Menge Fallobst verarbeitet werden. Apfelkompott ist zwar eine elende Schnippelei, dafür hat man danach das ganze Jahr was davon.

  • Äpfel
  • 6 EL Zucker
  • 1 Vanilleschote

Den größten Topf bis knapp unterm Rand mit Apfelstückchen füllen. 6 EL gehäufte Zucker und eine Vanilleschote zugeben. 2cm Wasser auffüllen. Köcheln lassen bis das Apfelkompott fertig ist. In ausgewaschene Gläser füllen, zuschrauben und verkehrt herum aufstellen bis der Verschluss plopp macht. Ergibt ca. 5 Gläser.